STANDORT HERMSDORF

STANDORTLAGERSTÄTTEBERGWERKAUFBEREITUNGCHRONIK

Örter-Festen-Bau in der Grube Hermsdorf

Örter-Festen-Bau in der Grube Hermsdorf

In der Abbauführung wird parallel auf den Restabbau von Lagerstättenteilen im vorhandenen "alten" Grubenfeld und den gleichzeitigen Aufschluss und Abbau unverritzter Lagerstättenteile orientiert. Die Hauptentwicklungsrichtungen bilden zunehmend Flächen zwischen dem vorhandenen Grubenfeld und dem Fiskalischen Bruch sowie Bereiche im Norden und Osten des Grubenfeldes. Der Abbau erfolgt derzeit in Teufen bis 190 m.

Als Abbauverfahren wird ein modifizierter offener Kammerbau mit quadratischen Pfeilern (Örter-Festen-Bau) angewandt, wobei von der Einhaltung konventioneller Sohlenniveaus abgegangen wurde. Die Aus- und Vorrichtung sowie die Gewinnung orientieren sich an der Lage und dem Einfallen der einzelnen Vorratsblöcke unter Ausnutzung der technischen Leistungsmerkmale der eingesetzten Bergbaugeräte.

Auffahrungen im Nebengestein werden aufgrund geringerer Standfestigkeit überwiegend mit bewehrtem Spritzbeton gesichert.

Die Gewinnung erfolgt durch Bohren mittels elektrohydraulischer Bohrwagen und konventionellem Sprengen. Für die Förderung des Haufwerkes unter Tage sind dieselmotorgetriebene Schaufelfahrlader im Einsatz. Der Transport des Rohmarmors zur übertägigen Aufbereitungsanlage wird mit Muldenkippern über die Förderrampe (Schrägstolln) durchgeführt, die gleichzeitig Hauptgrubenzugang ist.