STANDORT HAMMERUNTERWIESENTHAL

STANDORTLAGERSTÄTTEBERGWERKCHRONIK

Muldenkipper in der Grube Hammerunterwiesenthal

Muldenkipper in der Grube Hammerunterwiesenthal

Die Lagerstätte Hammerunterwiesenthal setzt sich von Ost nach West aus den vier Teilbereichen Päßlers Lager, Schreiters Lager, Böhmes Lager und Schlösselweg-Lager zusammen. Alle vier Teillagerstätten sind von Altbergbergbau betroffen und in unterschiedlichem Maß sanierungsbedürftig.

Das Grubengebäude Böhmes Lager stellt den Schwerpunkt der seit 2005 laufenden Sanierungsarbeiten dar. Die Arbeiten basieren auf einem geomechanisch-verwahrungstechnischen Gutachten. Verfüllt werden insbesondere tagesnahe, in der Betriebsphase bis 1989 aufgefahrene Abbaukammern mit über 8 m Höhe auf den Sohlen 2 bis 4 in einem Volumen von über 105.000 m3.

Als Verfahren werden dabei selbsthärtender Pumpversatz (Braunkohlefilteraschegemisch) sowie der Schüttgutversatz (Halden- und Vortriebsmassen) angewandt.

Für die Verwahrungsarbeiten wird das Grubenfeld durch eine Rampe (Schrägstolln) im Nebengestein neu ausgerichtet. Der Vortrieb erfolgt durch Bohren mittels elektrohydraulischer Bohrwagen und konventionellem Sprengen. Für die Förderung des Haufwerkes unter Tage sind dieselmotorgetriebene Schaufelfahrlader im Einsatz.