STANDORT HAMMERUNTERWIESENTHAL

STANDORTLAGERSTÄTTEBERGWERKCHRONIK

1741 Erster Nachweis eines Kalkofens in Hammerunterwiesenthal
1869 Auffahrung des 170 m langen Tiefen Stollns am Fiskalischen Bruch (Bruch I)
1874 Marmorförderung mit einer eingleisigen Eisenbahn
1881 Erreichen der 2. Sohle als tiefster Punkt im Tagebau Schmutzler
1887 Bau eines Kalkofens für den Bruch Schmutzler
1890 Verkauf des Kalkwerkes Schmutzler an Eduard Böhme. Bau eines zweiten Kalkofens
1892 Anlage des Wasserlösestollns
1900 Marmorgewinnung im Tagebau und Förderung über den Tiefen Stolln. 6 Kalköfen in Betrieb

Marmorgewinnung im Steinbruch mit einfachsten Hilfsmitteln

Marmorgewinnung im Steinbruch mit einfachsten Hilfsmitteln

1903 Tod von Eduard Böhme. Weiterführung des Betriebes durch seine Frau
1906 Ersatz des Pferdegöpels durch eine elektrisch betriebene Fördereinrichtung in Böhmes Bruch
1920 Kauf von Böhmes Kalkwerk durch Gutsbesitzer Hermann Böhme
1923 Förderung per Lok im Fiskalischen Bruch
1927 Festlegung über den Anbau eines 10 m breiten Sicherheitspfeilers zur Straße nach Neudorf
1930 Einstellung des Tagebaubetriebes im Bruch I. Gewinnung ausschließlich untertage
1938 Übernahme des Betriebes durch den Staat und Angliederung an den Fiskalischen Bruch
1940 Fertigstellung Verbindungsstolln zwischen Bruch I und Böhmes Bruch

Arbeiter des Kalkwerks Hammerunterwiesenthal

Arbeiter des Kalkwerks Hammerunterwiesenthal

1941 Einsatz einer neuen Grubenlok
1943 Erschließung von Bruch III aus Bruch II durch den Tiefen Wasserlösestolln. Anschluss von Schreiters Lager an Bruch 1 über einen Förderstolln. Beginn der Gewinnungsarbeiten in Schreiters Lager nördlich des Förderstollns
1948 Anlage von Bruch III
1952 Beginn der Gewinnungsarbeiten im untertägigen Bereich von Böhmes Bruch. Beginn der Gewinnungsarbeiten in Schreiters Lager südlich des Förderstollns

Das historische Kalkwerk Hammerunterwiesenthal mit Brennöfen und einer Halde im Hintergrund

Das historische Kalkwerk Hammerunterwiesenthal mit Brennöfen und einer Halde im Hintergrund

1954 Einstellung der Gewinnungsarbeiten im Nordteil von Schreiters Lager
1957 Einstellung aller übertägigen Gewinnungsarbeiten im ehem. Böhmes Bruch
1961 Einstellung der Gewinnungsarbeiten im Südteil von Schreiters Lager
1964 Einstellung der Gewinnungsarbeiten auf der 2. Sohle
1972 Einstellung der Gewinnungsarbeiten auf der 3. Sohle
1984 Bruch zwischen 2. und 3. Sohle
1986 Verbruch der SW-Böschung in Böhmes Bruch
1991 Letzter Versuch von Gewinnungsarbeiten südlich des Förderstollns in Schreiters Lager. Abbruch wegen unzureichender Qualität
1993 Einstellung des Rampenvortriebes und der Strecke zum Schlösselweg-Lager. Einstellung der Gewinnungsarbeiten auf der 5. Sohle
1998 Sohlendurchbruch zwischen 3. und 4. Sohle
2000 Tagesbruch an der SW-Böschung von Böhmes Bruch (Bruch III)
2008 Umverlegung der Staatsstraße 266 am Bruch I. Rückbau und Denkmalsicherung des ehemaligen Werkes I
2009 Die Ausrichtungsrampe erreicht die 5. Sohle. Errichtung der Pumpversatzanlage