STANDORT LENGEFELD

STANDORTLAGERSTÄTTEBERGWERKAUFBEREITUNGCHRONIK

1529 Erste Erwähnung des Abbaus der Lagerstätte Lengefeld auf Lehensbrief. Abbau auf Grundlage von Pachtverträgen oder als fiskalisches Werk unter Aufsicht der Königlich-Sächsischen Forstämter
1567 Existenz von 1 Bruch und 2 Brennöfen urkundlich belegt
1585 Verleihung der Abbaurechte an den italienischen Bildhauer und Architekten Nossini durch den Sächsischen Kurfürsten
1827 Erste rissliche Darstellung des Kalkbruches Lengefeld durch Markscheider Steeger
1863 Teufe des ersten Schachtes
1899 Beginn der Teufarbeiten für Schacht 2. Fertigstellung 1904. Inbetriebnahme 1909
1914 Stilllegung des Schachtes 1
1919 Unterstellung des Werkes unter das Sächsische Finanzministerium, bei dem 1920 eine "Oberleitung der Staatlichen Kalkwerke" eingerichtet wurde
1925 Beginn des Abbaus im Tiefbaubetrieb
1927 Unterstellung der Grube unter die "Direktion der Staatlichen Kalk- und Hartsteinwerke" in Dresden
1945 Einlagerung eines Teilbestandes der Dresdner Gemäldegalerie in den Abbaukammern der 2. Sohle
1968 Beginn des Aufschlusses des "Neuen Lagers"
1972 Beginn des Aufbruches für Schacht 3 im "Neuen Lager", vorerst nur als Wetterschacht
1975 Einstellung der Branntkalkerzeugung

Links: Marmorbruch im Alten Lager. Im Hintergrund Kalkbrennöfen. Rechts oben: Das Fiskalische Kalkwerk zu Lengefeld. Rechts unten: Bau des Fördergerüstes von Schacht 3 neben dem Verwaltungsgebäude.

Links: Marmorbruch im Alten Lager. Im Hintergrund Kalkbrennöfen. Rechts oben: Das Fiskalische Kalkwerk zu Lengefeld. Rechts unten: Bau des Fördergerüstes von Schacht 3 neben dem Verwaltungsgebäude.

1990 Zugehörigkeit zu der Erzgebirgischen Kalkwerke GmbH mit Sitz in Oberscheibe unter Verwaltung der Treuhandanstalt Berlin
1990 Stilllegung des Schachtes 2, Inbetriebnahme Schacht 3
1992 Zugehörigkeit zu GEOMIN - Erzgebirgische Kalkwerke GmbH mit Sitz in Lengefeld
1993 Umrüstung des Grubenbetriebes auf LHD-Technik
1994 Inbetriebnahme einer neuen Feinsandanlage und Produktionsbeginn für die neuen Erzeugnisgruppen "Saxocarbe" und "Saxograne"
1997 Erweiterung der Feinsandproduktion
1999 Inbetriebnahme einer Mischstation
2000 Inbetriebnahme einer untertägigen Vorabsiebung auf der 6. Sohle
2001 Automatisierung der Schachtförderanlage
2004 Nachrüstung der Aufbereitung mit Walzenmühlen
2007 Die Ausrichtung nach Norden erreicht das Lößnitz-Lager
2009 Inbetriebnahme einer neuen Füllstoffanlage durch das verbundene Unternehmen GEOMIN Industriemineralien GmbH & Co. KG